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Nach der Kneipe - Ist vor der Tür

Wer hat es nicht auch schon gehabt, Berliner oder auch Nicht-Berliner.
Da freut man sich am Wochenende auf Party und Tanz, geht vorher noch nett mit Freunden etwas trinken und geht hinterher.........
.....unverrichteter Dinge wieder nach Hause, denn der Mann mit Knopf im Ohr an der Tür des Clubs der nächtlichen Wünsche hat "Heute nur mit Club-Karte" oder ähnliches gesagt. Frust? Wut? Hilfosigkeit?

Wohin heute Abend, vielleicht sogar mit dem Gast aus der anderen Stadt (oder auch Land)? Diese Frage hat sich auch das Stadtmagazin Zitty gestellt und hierfür eigens in der aktuellen Ausgabe Nr. 19 den Türsteher-Report abgedruckt. Fast entschuldigend bietet der Artikel eine Plattform für Sicherheitdienste und Club-Strategien. Wieder einmal weiß niemand von gar nichts, außer dass Leute auch schon mal abgewiesen werden, weil sie z.B. nicht zum erwünschten Publikum zählen.
Einzig und allein das 90Grad bietet Ehrlichkeit (oder ist's Arroganz?), denn hier wird rundherum zugegeben, Spaß daran zu haben zwei Pärchen auseinanderzureißen und zu beobachten, wie die beiden Frauen die Typen vor der Tür stehen lassen, ganz davon zu schweigen auch mal Britney Spears wieder nach Hause zu schicken. ;-)

Fehlende Leitlinien bei der Umsetzung der Club-Strategie können einem den Abend vermiesen. Für Berliner zwar ein kalkulierbares Risiko, doch wie steht es mit dem gemeinen Berlin-Besucher, der sich vorher im Internet informiert hat oder einen Flyer in die Hand bekommt?
Flyer und Internet sind in diesem Fall als Werbung zu betrachten, demnach als Aufforderung die Location zu besuchen.
Doch was nützt die stylish aufgemachte Website (z.B. die des Sage-Club) vor der Nase, wenn man spät am Abend dann die Tür vor selbiger zugeschlagen bekommt? Man stelle sich einfach vor, ein Konzert von Metallica wird in diversen Anzeigen angekündigt, ein Karte darf man aber nicht kaufen, denn ohne lange Haare hat man keinen Zutritt. Irgendwie irreführend, nicht?

Die moderne Club-Kultur muss sich auch den modernen Gegebenheiten anpassen. Locations mit Zulauf durch Mund-zu-Mund Propaganda können sich nur durch ihre Türsteher-Politik gegen unerwünschte Gäste erwehren, das sei geschenkt. Nutze ich die Instrumente des Marketings aus, um meinen Laden zu promoten, so sollte ich auch so konsequent sein mich den anderen Marktregeln zu unterwerfen.

Aber das ist nur meine Meinung. [br] Februar 2001

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